Meinrad Schade: Orchideen und Krieg
Der Schweizer Fotograf Meinrad Schade befasst sich seit vielen Jahren mit seinem Projekt „Krieg ohne Krieg“ – eine Beobachtung von Gesellschaften und Regionen, die durch Gewalterfahrungen geprägt sind, vor allem vor allem in der Ex-UdSSR und in Israel/Palästina.
Dabei zeigt sich, dass die heißen Konflikte der Gegenwart, von der Ukraine bis zum Nahen Osten, nur die extremen Ausschläge politischer Prozesse sind, die schon seit langem Gewalt anwenden, um Machtverteilung in ihrem Sinne zu organisieren. De facto scheitern sie damit auf der fundamentalsten Ebene, nämlich daran, das Zusammenleben von Menschen dauerhaft und gut zu ermöglichen.
Mit Andreas Langen spricht Meinrad Schade über Blumen, das Erstarren zur Statue und Annäherungen an die Absurdität des Lebens.
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